Absatz ist ausbaufähig
Trotz wachsendem Anbau Schweizer Hülsenfrüchte für den menschlichen Verzehr, bewegt sich der Markt klar in der Nische. Eine grosse Herausforderung ist der tiefe Absatz der Bohnen, Erbsen, Linsen, Lupinen und Co. Um den Absatz zu steigern, muss die Kommunikation über die proteinreichen Samen sitzen. Daher veröffentlichte der Verein Schweizer Hülsenfrüchte kürzlich einen Leitfaden zur effektiven Kommunikation über die Vorteile von Schweizer Hülsenfrüchten. Mittels Interviews mit Konsument:innen und Gesprächen mit Marketing-Fachpersonen aus dem Detailhandel, der Verarbeitung und Labels sowie Stakeholder-Analysen erarbeite der Verein Kernbotschaften, sowie unterstützende Argumente bei der Kommunikation über Hülsenfrüchte.
Kernbotschaft: haltbare Schweizer Proteine
Der Leitfaden unterstreicht, dass die Haltbarkeit, ganzjährige Verfügbarkeit und die gute Kombinierbarkeit sehr wichtige Argumente sind für die Bewerbung von Hülsenfrüchten. Eine Dose Kidneybohnen ist – im Gegensatz zum Filet – lange haltbar und kann in verschiedensten Gerichten eingesetzt werden. Der hohe Proteingehalt von Hülsenfrüchten ist ebenfalls zentral – da Proteine als gesund gelten und damit ein lang anhaltender Trend hin zu Proteinen bedient wird. Die Schweizer Herkunft vermittelt Vertrauen und Nachhaltigkeit, ohne dass dies explizit erwähnt wird.
Zurückhaltung mit Wort “Hülsenfrüchte”
Vielen Konsument:innen scheint das Wort “Hülsenfrüchte” kein Begriff. Darum sollten in der Kommunikation eher die spezifischen Bezeichnungen, beispielsweise “Bohne” oder Erbse”, verwendet werden. Auch Hintergrundinformation zu den landwirtschaftlichen Vorteilen beim Hülsenfruchtanbau (z.B. Stickstofffixierung, Wirkung auf Biodiversität) scheinen nicht ausschlaggebend als Verkaufsargument.
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Der Verein weist ausserdem im Dokument darauf hin, dass Mitglieder das Logo des Vereins Schweizer Hülsenfrüchte zur Bewerbung verwenden dürfen.
Die unterstützenden Dokumente sind hier verlinkt.

