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11.05.2026
Superfood aus dem Thurgau
Was passiert mit Lupinen zwischen Ernte und Teller? Eine Mühle im Thurgau hat aufgerüstet und verarbeitet die hellgelben Kerne nun professionell. Ein Artikel im "Thurgauer Bauer", ein Artikel im "St. Galler Bauer" sowie Videobeiträge von Biovision und "TOP now" geben einen Blick hinter die Kulisse der Tiefenmühle.
Was passiert mit Lupinen zwischen Ernte und Teller? Eine Mühle im Thurgau hat aufgerüstet und verarbeitet die hellgelben Kerne nun professionell. Ein Artikel im "Thurgauer Bauer", ein Artikel im "St. Galler Bauer" sowie Videobeiträge von Biovision und "TOP now" geben einen Blick hinter die Kulisse der Tiefenmühle.
Bevor Lupinen bei uns auf dem Teller landen, müssen die kleinen Kerne Einiges mitmachen. Nach der Ernte werden sie getrocknet, von Steinen und anderen Fremdkörpern getrennt, gereinigt, geschält und sortiert. Was früher manuell geschah, geschieht heute im grösseren Massstab. Doch solche Einrichtung zur Aufbereitung von geernteten Lupinen haben nicht viele. Ein Artikel aus dem "Thurgauer Bauer" 18-2026 gibt einen Einblick in die Verarbeitung der Lupine in der Tiefenmühle. In einem Videobeitrag von Biovision mit Marc Nyffenegger, dem Müller der Tiefenmühle, kann die Lupinenreinigung ausserdem noch mit eigenen Augen beobachtet werden: Superfood aus dem Thurgau | Biovision.
Nicht nur Lupinen werden in der Tiefenmühle geschält. Insgesamt 27 verschiedene Kulturen hat die Tiefenmühle im letzten Jahr verarbeitet, beispielsweise rote Linsen. Eine grosse Diversität für das erste Betriebsjahr - die Tiefenmühle hat nämlich erst im Mai 2025 den Betrieb aufgenommen! Einen spannenden Einblick in die Wiedereröffnung der Tiefenmühle durch Marc und Marlene Nyffenegger gibt ein Artikel im St. Galler Bauer 16-2026.
Die Tiefenmühle und andere Mühlen sind auch zu finden auf der Lohnverarbeitungskarte auf BioAktuell.ch.
Die Artikel aus dem Thurgauer Bauer und dem St. Galler Bauer sind unten angehängt. Aktuelle und bereits archivierte Ausgaben des "Thurgauer Bauer" sind auf ihrer Website zu finden. Ebenso finden sich Artikel des "St. Galler Bauer" auf der dazugehörigen Website.
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2026
Thurgauer Bauer, St. Galler Bauer
Bevor Lupinen bei uns auf dem Teller landen, müssen die kleinen Kerne Einiges mitmachen. Nach der Ernte werden sie getrocknet, von Steinen und anderen Fremdkörpern getrennt, gereinigt, geschält und sortiert. Was früher manuell geschah, geschieht heute im grösseren Massstab. Doch solche Einrichtung zur Aufbereitung von geernteten Lupinen haben nicht viele. Ein Artikel aus dem \"Thurgauer Bauer\" 18-2026 gibt einen Einblick in die Verarbeitung der Lupine in der Tiefenmühle. In einem Videobeitrag von Biovision mit Marc Nyffenegger, dem Müller der Tiefenmühle, kann die Lupinenreinigung ausserdem noch mit eigenen Augen beobachtet werden: Superfood aus dem Thurgau | Biovision.
Nicht nur Lupinen werden in der Tiefenmühle geschält. Insgesamt 27 verschiedene Kulturen hat die Tiefenmühle im letzten Jahr verarbeitet, beispielsweise rote Linsen. Eine grosse Diversität für das erste Betriebsjahr - die Tiefenmühle hat nämlich erst im Mai 2025 den Betrieb aufgenommen! Einen spannenden Einblick in die Wiedereröffnung der Tiefenmühle durch Marc und Marlene Nyffenegger gibt ein Artikel im St. Galler Bauer 16-2026.
Die Tiefenmühle und andere Mühlen sind auch zu finden auf der Lohnverarbeitungskarte auf BioAktuell.ch.
Die Artikel aus dem Thurgauer Bauer und dem St. Galler Bauer sind unten angehängt. Aktuelle und bereits archivierte Ausgaben des \"Thurgauer Bauer\" sind auf ihrer Website zu finden. Ebenso finden sich Artikel des \"St. Galler Bauer\" auf der dazugehörigen Website.
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05.05.2026
So steht es um Proteinpflanzen in den Agrarstrategien der EU
Ein neuer Bericht von ProVeg wurde publiziert. Er beschäftigt sich mit Gesetzgebung, Lücken und Chancen im Anbau von pflanzlichen Proteinquellen in der EU.
Ein neuer Bericht von ProVeg wurde publiziert. Er beschäftigt sich mit Gesetzgebung, Lücken und Chancen im Anbau von pflanzlichen Proteinquellen in der EU.
Wesentlichen Erkenntnisse des ProVeg Berichts waren:
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- Proteinpflanzen werden in den Strategische Plänen der Gemeinsamen Agrarpolitik (CAP strategic plans) viel erwähnt – hauptsächlich jedoch mit der Absicht, die Abhängigkeit von Futterimporten, insbesondere von Soja, zu reduzieren.
- Als zentrales Hindernis der Proteindiversifizierung wurden fehlende Sammelstellen, Verarbeitungs- und Lagerungsinfrastruktur sowie Sortieranlagen identifiziert, vor allem bei Hülsenfrüchten für den menschlichen Verzehr.
- Förderung des Austauschs im Anbau ist wichtig, um den Informationsfluss bezüglich besten Anbaupraktiken sicherzustellen.
- In zukünftigen Plänen soll klarer zwischen «feed and food» unterschieden werden
- In einigen EU-Mitgliedstaaten ist die Förderung des Anbaus pflanzlicher Proteinquellen jedoch in der nationalen Agrarstrategie verankert. So wird zum Beispiel in Österreich die Wertschöpfungskettenentwicklung von Hülsenfrüchten gefördert, und ebenso in den Niederlanden mit dem «Bean Deal» die Lieferkettenentwicklung und Zusammenarbeit unterstützt.
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2026
ProVeg international
Wesentlichen Erkenntnisse des ProVeg Berichts waren:
Proteinpflanzen werden in den Strategische Plänen der Gemeinsamen Agrarpolitik (CAP strategic plans) viel erwähnt – hauptsächlich jedoch mit der Absicht, die Abhängigkeit von Futterimporten, insbesondere von Soja, zu reduzieren.
Als zentrales Hindernis der Proteindiversifizierung wurden fehlende Sammelstellen, Verarbeitungs- und Lagerungsinfrastruktur sowie Sortieranlagen identifiziert, vor allem bei Hülsenfrüchten für den menschlichen Verzehr.
Förderung des Austauschs im Anbau ist wichtig, um den Informationsfluss bezüglich besten Anbaupraktiken sicherzustellen.
In zukünftigen Plänen soll klarer zwischen «feed and food» unterschieden werden
In einigen EU-Mitgliedstaaten ist die Förderung des Anbaus pflanzlicher Proteinquellen jedoch in der nationalen Agrarstrategie verankert. So wird zum Beispiel in Österreich die Wertschöpfungskettenentwicklung von Hülsenfrüchten gefördert, und ebenso in den Niederlanden mit dem «Bean Deal» die Lieferkettenentwicklung und Zusammenarbeit unterstützt.
Genauere Details und spannende Grafiken finden sich im angehängten Bericht.
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05.05.2026
Bionetzwerk CH - Anmeldung geöffnet
Als Partner des europäischen Projekts InnoFoodLabs freut sich das FiBL, den offiziellen Start des Bionetzwerk CH bekannt zu geben.
Das FiBL lädt euch herzlich ein, euch anzumelden und diese Einladung mit weiteren Interessierten in eurem Netzwerk zu teilen. Die Teilnahme am Bionetzwerk CH sowie allen Veranstaltungen ist kostenlos.
Als Partner des europäischen Projekts InnoFoodLabs freut sich das FiBL, den offiziellen Start des Bionetzwerk CH bekannt zu geben.
Das FiBL lädt euch herzlich ein, euch anzumelden und diese Einladung mit weiteren Interessierten in eurem Netzwerk zu teilen. Die Teilnahme am Bionetzwerk CH sowie allen Veranstaltungen ist kostenlos.
👉 Hier anmelden
Was?
Das Bionetzwerk CH (Réseau Bio CH / Rete Bio CH) ist Teil der europäischen Community of Practice (CoP). Diese Community ist ein Raum für Austausch und Zusammenarbeit. Sie bringt Akteurinnen und Akteure aus der gesamten Wertschöpfungskette regionaler Bio-Lebensmittel zusammen – von Landwirtinnen und Landwirten über Verarbeitungsbetriebe, Gemeinden und Forschende bis hin zu engagierten Bürgerinnen und Bürgern.
Warum?
Wenn ihr dem Bionetzwerk CH beitretet, könnt ihr:
- Kontakte zu Fachleuten aus dem Bio-Sektor knüpfen und potenzielle Partner kennenlernen
- Die regulatorischen Herausforderungen und Marktchancen besser verstehen
- Ein Netzwerk für den Austausch zwischen Praktikerinnen und Praktikern, Institutionen und Marktakteuren mitgestalten
- Innovative Ansätzen – von neuen Marktmodellen bis hin zu Verarbeitungsinnovationen in 12 Living Labs in ganz Europa
- Internationalen Online-Webinaren (drei pro Jahr, Englisch)
- Studienreisen zu ausgewählten Living Labs
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FiBL
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Die regulatorischen Herausforderungen und Marktchancen besser verstehen
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Als Mitglied des Bionetzwerk CH werdet ihr außerdem Teil der europäischen CoP und erhaltet Zugang zu:
Innovative Ansätzen – von neuen Marktmodellen bis hin zu Verarbeitungsinnovationen in 12 Living Labs in ganz Europa
Internationalen Online-Webinaren (drei pro Jahr, Englisch)
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Wann?
Unsere nächsten internationalen Veranstaltungen:
Webinarreihe (Englisch, 16:30 – 18:00)
16.04.26 Webinar 1: \"Building our Community of Practice: Organic market insights\" (vergangen)
26.05.26 Webinar 2: \"Role of processing in local organic food systems”
17.09.26 Webinar 3: \"Connecting farmers, communities, and markets in organic agriculture\"
👉 Hier für Webinare anmelden: Personal Information – International CoP: Webinar series of the project InnOFoodLabs
Save the date! Unsere nächsten Veranstaltungen in der Schweiz:
17.06.26 Kick off Meeting (online) \"Bio vernetzt! – Le bio en réseau! – Il bio in rete!”
09.09.26 Zweites Treffen (vor Ort)
Wir freuen uns darauf, euch im Bionetzwerk CH willkommen zu heissen und gemeinsam eine dynamische, engagierte Gemeinschaft aufzubauen!
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Veranstaltungen
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Fr15Mai2026-05-15 - 2026-05-15
Bohnenessen: "Frijoles are back"
Zürich -
Di26Mai2026-05-26 - 2026-05-26
Stammtisch der Swiss Protein Association
Beinwil (Freiamt), AG -
Do28Mai2026-05-28 - 2026-05-28
Food Talk: Haltbare pflanzliche Eiweisse
online -
Mo08Jun2026-06-08 - 2026-06-08
Feldgespräch im Zuchtgarten Uster
Mönchaltorf (ZH) -
Di16Jun2026-06-16 - 2026-05-17
Exkursion: Anbau und Verarbeitung von Hülsenfrüchten
ganze Schweiz, zweitägig (16. + 17. Juni) -
Do18Jun2026-06-18 - 2026-06-18
Flurbegehung: Ackerbohne und Getreide
St. Léonard, Wallis -
Fr19Jun2026-06-19 - 2026-06-20
Bio-Ackerbautage 2026
19-20. Juni, Diessenhofen, TG -
Mi24Jun2026-06-24 - 2026-06-24
Flurbegehung: Lupinen und andere Spezialkulturen
Combremont-Le-Grand, Waadt -
Do25Jun2026-06-25 - 2026-06-25
Flurbegehung mit dem Netzwerk Protein Power
Ort wird noch bekannt gegeben -
Sa05Sep2026-09-05 - 2026-09-05
Verkostung: Platterbsen- & Kichererbsenfalafel
Bahnhofsplatz Bern (BE) -
Mi16Sep2026-09-16 - 2026-09-16
Treffen Netzwerk Protein Power
Ort wird noch bekannt gegeben -
Do17Sep2026-09-17 - 2026-09-17
Kurs: Proteinkick - Kichererbsen, Bohnen, Linsen & Co
Inforama, Hondrich (BE) -
Fr30Okt2026-10-30 - 2026-10-30
Abendveranstaltung: Vernachlässigte Ackerkulturen
Restaurant Dreigänger, Liebefeld (BE) -
Fr20Nov2026-11-20 - 2026-11-20
Fachtagung Protein Power
Strickhof, Lindau
Keine zukünftigen Termine
Unsere Philosophie
Der Hub soll freien Zugang zu Wissen, Informationen und Ressourcen bieten, die zur Förderung des Anbaus und der Verwendung von Hülsenfrüchten erforderlich sind. Er ist auch eine Community für die Entwicklung und den Austausch von Wissen, in der Wissenschaftler und Praktiker zusammenarbeiten, um die nachhaltige Entwicklung unserer Lebensmittelsysteme zu unterstützen.
Der Swiss Legume Hub ist auf den Schweizer Kontext zugeschnitten und bietet aktuelle Informationen für alle, die sich für Hülsenfrüchte interessieren, sei es für deren Produktion, Verarbeitung oder Konsum. Er richtet sich an alle Akteure der Wertschöpfungskette, vom Feld bis auf den Teller.
