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04.09.2026
Leitfaden zur Kommunikation Schweizer Hülsenfrüchte
Es gibt verschiedenste Gründe, Schweizer Hülsenfrüchte in die Ernährung einzubauen. Anhand qualitiativer Interviews mit Konsument:innen und Gesprächen mit Expert:innen aus dem Marketing- und Detailhandel hat der Verein Schweizer Hülsenfrüchte eine Kommunikationsstrategie ausgearbeitet.
Es gibt verschiedenste Gründe, Schweizer Hülsenfrüchte in die Ernährung einzubauen. Anhand qualitiativer Interviews mit Konsument:innen und Gesprächen mit Expert:innen aus dem Marketing- und Detailhandel hat der Verein Schweizer Hülsenfrüchte eine Kommunikationsstrategie ausgearbeitet.
Absatz ist ausbaufähig
Trotz wachsendem Anbau Schweizer Hülsenfrüchte für den menschlichen Verzehr, bewegt sich der Markt klar in der Nische. Eine grosse Herausforderung ist der tiefe Absatz der Bohnen, Erbsen, Linsen, Lupinen und Co. Um den Absatz zu steigern, muss die Kommunikation über die proteinreichen Samen sitzen. Daher veröffentlichte der Verein Schweizer Hülsenfrüchte kürzlich einen Leitfaden zur effektiven Kommunikation über die Vorteile von Schweizer Hülsenfrüchten. Mittels Interviews mit Konsument:innen und Gesprächen mit Marketing-Fachpersonen aus dem Detailhandel, der Verarbeitung und Labels sowie Stakeholder-Analysen erarbeite der Verein Kernbotschaften, sowie unterstützende Argumente bei der Kommunikation über Hülsenfrüchte.Kernbotschaft: haltbare Schweizer Proteine
Der Leitfaden unterstreicht, dass die Haltbarkeit, ganzjährige Verfügbarkeit und die gute Kombinierbarkeit sehr wichtige Argumente sind für die Bewerbung von Hülsenfrüchten. Eine Dose Kidneybohnen ist - im Gegensatz zum Filet - lange haltbar und kann in verschiedensten Gerichten eingesetzt werden. Der hohe Proteingehalt von Hülsenfrüchten ist ebenfalls zentral - da Proteine als gesund gelten und damit ein lang anhaltender Trend hin zu Proteinen bedient wird. Die Schweizer Herkunft vermittelt Vertrauen und Nachhaltigkeit, ohne dass dies explizit erwähnt wird.Zurückhaltung mit Wort "Hülsenfrüchte"
Vielen Konsument:innen scheint das Wort "Hülsenfrüchte" kein Begriff. Darum sollten in der Kommunikation eher die spezifischen Bezeichnungen, beispielsweise "Bohne" oder Erbse", verwendet werden. Auch Hintergrundinformation zu den landwirtschaftlichen Vorteilen beim Hülsenfruchtanbau (z.B. Stickstofffixierung, Wirkung auf Biodiversität) scheinen nicht ausschlaggebend als Verkaufsargument.Mehr dazu
Der Verein weist ausserdem im Dokument darauf hin, dass Mitglieder das Logo des Vereins Schweizer Hülsenfrüchte zur Bewerbung verwenden dürfen. Die unterstützenden Dokumente sind hier verlinkt.|44|48|45|46|
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2023
Verein Schweizer Hülsenfrüchte
Absatz ist ausbaufähig
Trotz wachsendem Anbau Schweizer Hülsenfrüchte für den menschlichen Verzehr, bewegt sich der Markt klar in der Nische. Eine grosse Herausforderung ist der tiefe Absatz der Bohnen, Erbsen, Linsen, Lupinen und Co. Um den Absatz zu steigern, muss die Kommunikation über die proteinreichen Samen sitzen. Daher veröffentlichte der Verein Schweizer Hülsenfrüchte kürzlich einen Leitfaden zur effektiven Kommunikation über die Vorteile von Schweizer Hülsenfrüchten. Mittels Interviews mit Konsument:innen und Gesprächen mit Marketing-Fachpersonen aus dem Detailhandel, der Verarbeitung und Labels sowie Stakeholder-Analysen erarbeite der Verein Kernbotschaften, sowie unterstützende Argumente bei der Kommunikation über Hülsenfrüchte.
Kernbotschaft: haltbare Schweizer Proteine
Der Leitfaden unterstreicht, dass die Haltbarkeit, ganzjährige Verfügbarkeit und die gute Kombinierbarkeit sehr wichtige Argumente sind für die Bewerbung von Hülsenfrüchten. Eine Dose Kidneybohnen ist - im Gegensatz zum Filet - lange haltbar und kann in verschiedensten Gerichten eingesetzt werden. Der hohe Proteingehalt von Hülsenfrüchten ist ebenfalls zentral - da Proteine als gesund gelten und damit ein lang anhaltender Trend hin zu Proteinen bedient wird. Die Schweizer Herkunft vermittelt Vertrauen und Nachhaltigkeit, ohne dass dies explizit erwähnt wird.
Zurückhaltung mit Wort \"Hülsenfrüchte\"
Vielen Konsument:innen scheint das Wort \"Hülsenfrüchte\" kein Begriff. Darum sollten in der Kommunikation eher die spezifischen Bezeichnungen, beispielsweise \"Bohne\" oder Erbse\", verwendet werden. Auch Hintergrundinformation zu den landwirtschaftlichen Vorteilen beim Hülsenfruchtanbau (z.B. Stickstofffixierung, Wirkung auf Biodiversität) scheinen nicht ausschlaggebend als Verkaufsargument.
Mehr dazu
Der Verein weist ausserdem im Dokument darauf hin, dass Mitglieder das Logo des Vereins Schweizer Hülsenfrüchte zur Bewerbung verwenden dürfen.
Die unterstützenden Dokumente sind hier verlinkt.
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31.08.2026
Lupinen: Käse aus neuen Zuchtstämmen
Drei Neuzüchtungen werden in der Lebensmittelverarbeitung unter die Lupe genommen.
Das Lupinenzuchtprogramm des FiBL hat neue, anthraknoseresistentere Lupinen-Zuchtlinien hervorgebracht. Ob diese sich nicht nur für den Anbau, sondern auch für die Verarbeitung eignen, wird nun von der veganen Molkerei New Roots getestet.
Das Lupinenzuchtprogramm des FiBL hat neue, anthraknoseresistentere Lupinen-Zuchtlinien hervorgebracht. Ob diese sich nicht nur für den Anbau, sondern auch für die Verarbeitung eignen, wird nun von der veganen Molkerei New Roots getestet.
Lupinen wurden von der Stiftung Biovision zum Superfood des Jahres 2026 erkoren. Gesund und proteinreich sind sie - doch wie gut lassen sie sich zu leckeren Produkten verarbeiten? Und welche Sorten eignen sich besonders?
Dieser Frage geht das Projekt LEGU4FOOD nach. Im Rahmen dessen führt New Roots in Oberdiessbach (BE) Testproduktionen durch. In der veganen Molkerei nahe Thun werden fünf vegane Käse aus zwei Lupinen-Standardsorten und drei neuen Zuchtstämmen hergestellt. Die Bio-Lupinen stammen aus der Ernte des Lupinen-Feldversuchs vom FiBL und der gzpk. Mit der Verarbeitung der Lupinen wird ein Meilenstein der Lupinen-Vorstufenzüchtung erreicht. Im Lupinenzuchtprogramm des FiBL werden Sorten gezüchtet, die sich für den Anbau in Schweizer Verhältnissen eignen. Dabei wird unter anderem auf eine hohe Anthraknoseresistenz und einen tiefen Alkaloidgehalt hingezüchtet. Die neuen Lupinen-Zuchtlinien müssen jedoch nicht nur im Anbau glänzen, sondern sollen sich auch eignen für die Zubereitung von Lebensmitteln, bevor eine Entscheidung zur Sortenanmeldung getroffen wird. Werden die Neuzüchtungen den Anforderungen eines Lebensmittelverarbeiters gerecht? Dem gehen New Roots, das FiBL und die Berner Fachhochschule HAFL (mit Analysen) nun nach.
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2026
Lupinen wurden von der Stiftung Biovision zum Superfood des Jahres 2026 erkoren. Gesund und proteinreich sind sie - doch wie gut lassen sie sich zu leckeren Produkten verarbeiten? Und welche Sorten eignen sich besonders?
Dieser Frage geht das Projekt LEGU4FOOD nach. Im Rahmen dessen führt New Roots in Oberdiessbach (BE) Testproduktionen durch. In der veganen Molkerei nahe Thun werden fünf vegane Käse aus zwei Lupinen-Standardsorten und drei neuen Zuchtstämmen hergestellt. Die Bio-Lupinen stammen aus der Ernte des Lupinen-Feldversuchs vom FiBL und der gzpk. Mit der Verarbeitung der Lupinen wird ein Meilenstein der Lupinen-Vorstufenzüchtung erreicht. Im Lupinenzuchtprogramm des FiBL werden Sorten gezüchtet, die sich für den Anbau in Schweizer Verhältnissen eignen. Dabei wird unter anderem auf eine hohe Anthraknoseresistenz und einen tiefen Alkaloidgehalt hingezüchtet. Die neuen Lupinen-Zuchtlinien müssen jedoch nicht nur im Anbau glänzen, sondern sollen sich auch eignen für die Zubereitung von Lebensmitteln, bevor eine Entscheidung zur Sortenanmeldung getroffen wird. Werden die Neuzüchtungen den Anforderungen eines Lebensmittelverarbeiters gerecht? Dem gehen New Roots, das FiBL und die Berner Fachhochschule HAFL (mit Analysen) nun nach.
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26.08.2026
Die Augenbohne - Kultur mit Zukunft?
Wie die unbekannte Hülsenfrucht dem Hitzesommer trotzt.
In FiBL-Projekten wird die Augenbohne als potenzielle Kultur für die Schweizer Landwirtschaft untersucht. Dieser trockene und heisse Sommer zeigt eindrücklich, dass sich diese Hülsenfrucht durch eine hohe Trockenheitstoleranz auszeichnet.
In FiBL-Projekten wird die Augenbohne als potenzielle Kultur für die Schweizer Landwirtschaft untersucht. Dieser trockene und heisse Sommer zeigt eindrücklich, dass sich diese Hülsenfrucht durch eine hohe Trockenheitstoleranz auszeichnet.
Trotz Hitzeperiode und ganz ohne Bewässerung stehen unsere Augenbohnenbestände noch in sattem Grün. Sommer wie dieser zeigen das Potenzial neuer Kulturen. Das FiBL testet seit 2024 den Anbau der Augenbohne (Vigna unguiculata L.) in der Schweiz als klimaresiliente Kultur.
Sie ist nicht nur trocken- und hitzetolerant, sondern überzeugt auch im Geschmack. Letzte Woche stand die grüne Augenbohne als Gemüse im FiBL-Restaurant zur Degustation. Das Echo war durchweg positiv: Sehr lecker und fein, fester im Biss und geschmacksintensiver als die klassische Gartenbohne (Phaseolus) und vergleichbar mit den grünen Trockenbohnen.
Solche neuen Leguminosen könnten eine Chance sein, bestehende Fruchtfolgen aufzulockern, die Biodiversität auf dem Hof zu fördern und die Landwirtschaft langfristig klimaresilienter zu gestalten.
FiBL Projekte zur Augenbohne:
AugenBlick
Die Augenbohne - Vernachlässigte und trockenheitsresistente Körnerleguminose für die vielfältige Ernährung und klimafreundliche Landwirtschaft in der Schweiz
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2026
Trotz Hitzeperiode und ganz ohne Bewässerung stehen unsere Augenbohnenbestände noch in sattem Grün. Sommer wie dieser zeigen das Potenzial neuer Kulturen. Das FiBL testet seit 2024 den Anbau der Augenbohne (Vigna unguiculata L.) in der Schweiz als klimaresiliente Kultur.
Sie ist nicht nur trocken- und hitzetolerant, sondern überzeugt auch im Geschmack. Letzte Woche stand die grüne Augenbohne als Gemüse im FiBL-Restaurant zur Degustation. Das Echo war durchweg positiv: Sehr lecker und fein, fester im Biss und geschmacksintensiver als die klassische Gartenbohne (Phaseolus) und vergleichbar mit den grünen Trockenbohnen.
Solche neuen Leguminosen könnten eine Chance sein, bestehende Fruchtfolgen aufzulockern, die Biodiversität auf dem Hof zu fördern und die Landwirtschaft langfristig klimaresilienter zu gestalten.
FiBL Projekte zur Augenbohne:
AugenBlick
Die Augenbohne - Vernachlässigte und trockenheitsresistente Körnerleguminose für die vielfältige Ernährung und klimafreundliche Landwirtschaft in der Schweiz
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Veranstaltungen
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Sa05Sep2026-09-05 - 2026-09-05
Verkostung: Platterbsen- & Kichererbsenfalafel
Bahnhofsplatz Bern (BE) -
Di08Sep2026-09-08 - 2026-09-08
Felderbegehung Soja und Vigna-Bohnen
Bütthard - Gützingen (Deutschland) -
Fr11Sep2026-09-11 - 2026-09-11
Öko-Sojafeldtag
Pöttmes (Deutschland) -
Mi16Sep2026-09-16 - 2026-09-16
Treffen Netzwerk Protein Power
Zollikofen BE -
Do17Sep2026-09-17 - 2026-09-17
Kurs: Proteinkick - Kichererbsen, Bohnen, Linsen & Co
Inforama, Hondrich (BE) -
Mo26Okt2026-10-26 - 2026-10-26
SPA Stammtisch
Nova Food, Messe Luzern -
Mi28Okt2026-10-28 - 2026-10-28
Bohnen, Erbsen, Linsen neu entdecken
Wipkingen, Zürich -
Fr30Okt2026-10-30 - 2026-10-30
Abendveranstaltung: Vernachlässigte Ackerkulturen
Restaurant Dreigänger, Liebefeld (BE) -
Do12Nov2026-11-12 - 2026-11-12
Hülsenfrüchte Workshop
Pieterlen (BE) -
Fr20Nov2026-11-20 - 2026-11-20
Fachtagung Protein Power
Strickhof, Lindau -
Do03Dez2026-12-03 - 2026-12-03
Plant-based Eiweisse: Saitan, Tofu & Co selbst herstellen
Wipkingen, Zürich
Keine zukünftigen Termine
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Der Hub soll freien Zugang zu Wissen, Informationen und Ressourcen bieten, die zur Förderung des Anbaus und der Verwendung von Hülsenfrüchten erforderlich sind. Er ist auch eine Community für die Entwicklung und den Austausch von Wissen, in der Wissenschaftler und Praktiker zusammenarbeiten, um die nachhaltige Entwicklung unserer Lebensmittelsysteme zu unterstützen.
Der Swiss Legume Hub ist auf den Schweizer Kontext zugeschnitten und bietet aktuelle Informationen für alle, die sich für Hülsenfrüchte interessieren, sei es für deren Produktion, Verarbeitung oder Konsum. Er richtet sich an alle Akteure der Wertschöpfungskette, vom Feld bis auf den Teller.
