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21.10.2026
Update zum Lupinenjahr 2026
Die weisse Lupine in trockenen Jahren.
Mit einem Ertrag von 48 Dezitonnen pro Hektare fiel die Sorte Sulimo im Sortenversuch besonders auf. Praktiker:innen ernteten nur rund ein Drittel dessen.
Mit einem Ertrag von 48 Dezitonnen pro Hektare fiel die Sorte Sulimo im Sortenversuch besonders auf. Praktiker:innen ernteten nur rund ein Drittel dessen.
Hintergrund
In gemeinsamen Sortenversuchen des FiBL und der Getreidezüchtung Peter Kunz (gzpk) wurden insgesamt zehn Sorten der weissen Lupine getestet. Auf Ertrag und Proteingehalt untersucht wurden fünf kommerzielle Sorten, sowie fünf eigene Zuchtstämme des FiBL und der gzpk. Sie entstammen einem gemeinsamen Züchtungsprojekt, das seit zwölf Jahren läuft.Ertrag
Die höchsten Ertragsleistungen zeigten spätreife Sorten, insbesondere die Sorte Sulimo. In der Westschweiz wurden jedoch tiefere Erträge beobachtet, was auf die extreme Trockenheit und eine starke Verunkrautung zurückzuführen ist.Proteingehalt
Im Jahr 2026 wurden ausserdem hohe Proteinwerte gemessen. Die Zuchtstämme wiesen durchschnittlich 37.2 % Protein auf, der beste Stamm erreichte 40.6 % Protein. Im Vergleich: Eiweisserbsen haben durchschnittliche Proteingehalte von 20-25 %, und Ackerbohnen von 25 - 30 %.Anthraknose und Alkaloide
Zur Anthraknoseresistenz der verschiedenen Sorten und Zuchtstämme kann man anhand der Ergebnisse des Jahrs 2026 nicht viel sagen, denn die lange Hitzeperiode verhinderte einen Befall mit dieser Pilzkrankheit. Die Alkaloidwerte der verschiedenen Sorten sind noch nicht vorhanden - das Projektteam erwartet die Resultate Ende November 2026. Der ganze, ausführliche Artikel aus dem Bioaktuell Magazin ist unten als PDF zu finden.|38|41|45|
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2026
Bioaktuell
Hintergrund
In gemeinsamen Sortenversuchen des FiBL und der Getreidezüchtung Peter Kunz (gzpk) wurden insgesamt zehn Sorten der weissen Lupine getestet. Auf Ertrag und Proteingehalt untersucht wurden fünf kommerzielle Sorten, sowie fünf eigene Zuchtstämme des FiBL und der gzpk. Sie entstammen einem gemeinsamen Züchtungsprojekt, das seit zwölf Jahren läuft.
Ertrag
Die höchsten Ertragsleistungen zeigten spätreife Sorten, insbesondere die Sorte Sulimo. In der Westschweiz wurden jedoch tiefere Erträge beobachtet, was auf die extreme Trockenheit und eine starke Verunkrautung zurückzuführen ist.
Proteingehalt
Im Jahr 2026 wurden ausserdem hohe Proteinwerte gemessen. Die Zuchtstämme wiesen durchschnittlich 37.2 % Protein auf, der beste Stamm erreichte 40.6 % Protein. Im Vergleich: Eiweisserbsen haben durchschnittliche Proteingehalte von 20-25 %, und Ackerbohnen von 25 - 30 %.
Anthraknose und Alkaloide
Zur Anthraknoseresistenz der verschiedenen Sorten und Zuchtstämme kann man anhand der Ergebnisse des Jahrs 2026 nicht viel sagen, denn die lange Hitzeperiode verhinderte einen Befall mit dieser Pilzkrankheit. Die Alkaloidwerte der verschiedenen Sorten sind noch nicht vorhanden - das Projektteam erwartet die Resultate Ende November 2026.
Der ganze, ausführliche Artikel aus dem Bioaktuell Magazin ist unten als PDF zu finden.
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04.09.2026
Leitfaden zur Kommunikation Schweizer Hülsenfrüchte
Es gibt verschiedenste Gründe, Schweizer Hülsenfrüchte in die Ernährung einzubauen. Anhand qualitiativer Interviews mit Konsument:innen und Gesprächen mit Expert:innen aus dem Marketing- und Detailhandel hat der Verein Schweizer Hülsenfrüchte eine Kommunikationsstrategie ausgearbeitet.
Es gibt verschiedenste Gründe, Schweizer Hülsenfrüchte in die Ernährung einzubauen. Anhand qualitiativer Interviews mit Konsument:innen und Gesprächen mit Expert:innen aus dem Marketing- und Detailhandel hat der Verein Schweizer Hülsenfrüchte eine Kommunikationsstrategie ausgearbeitet.
Absatz ist ausbaufähig
Trotz wachsendem Anbau Schweizer Hülsenfrüchte für den menschlichen Verzehr, bewegt sich der Markt klar in der Nische. Eine grosse Herausforderung ist der tiefe Absatz der Bohnen, Erbsen, Linsen, Lupinen und Co. Um den Absatz zu steigern, muss die Kommunikation über die proteinreichen Samen sitzen. Daher veröffentlichte der Verein Schweizer Hülsenfrüchte kürzlich einen Leitfaden zur effektiven Kommunikation über die Vorteile von Schweizer Hülsenfrüchten. Mittels Interviews mit Konsument:innen und Gesprächen mit Marketing-Fachpersonen aus dem Detailhandel, der Verarbeitung und Labels sowie Stakeholder-Analysen erarbeite der Verein Kernbotschaften, sowie unterstützende Argumente bei der Kommunikation über Hülsenfrüchte.Kernbotschaft: haltbare Schweizer Proteine
Der Leitfaden unterstreicht, dass die Haltbarkeit, ganzjährige Verfügbarkeit und die gute Kombinierbarkeit sehr wichtige Argumente sind für die Bewerbung von Hülsenfrüchten. Eine Dose Kidneybohnen ist - im Gegensatz zum Filet - lange haltbar und kann in verschiedensten Gerichten eingesetzt werden. Der hohe Proteingehalt von Hülsenfrüchten ist ebenfalls zentral - da Proteine als gesund gelten und damit ein lang anhaltender Trend hin zu Proteinen bedient wird. Die Schweizer Herkunft vermittelt Vertrauen und Nachhaltigkeit, ohne dass dies explizit erwähnt wird.Zurückhaltung mit Wort "Hülsenfrüchte"
Vielen Konsument:innen scheint das Wort "Hülsenfrüchte" kein Begriff. Darum sollten in der Kommunikation eher die spezifischen Bezeichnungen, beispielsweise "Bohne" oder Erbse", verwendet werden. Auch Hintergrundinformation zu den landwirtschaftlichen Vorteilen beim Hülsenfruchtanbau (z.B. Stickstofffixierung, Wirkung auf Biodiversität) scheinen nicht ausschlaggebend als Verkaufsargument.Mehr dazu
Der Verein weist ausserdem im Dokument darauf hin, dass Mitglieder das Logo des Vereins Schweizer Hülsenfrüchte zur Bewerbung verwenden dürfen. Die unterstützenden Dokumente sind hier verlinkt.|44|48|45|46|
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2023
Verein Schweizer Hülsenfrüchte
Absatz ist ausbaufähig
Trotz wachsendem Anbau Schweizer Hülsenfrüchte für den menschlichen Verzehr, bewegt sich der Markt klar in der Nische. Eine grosse Herausforderung ist der tiefe Absatz der Bohnen, Erbsen, Linsen, Lupinen und Co. Um den Absatz zu steigern, muss die Kommunikation über die proteinreichen Samen sitzen. Daher veröffentlichte der Verein Schweizer Hülsenfrüchte kürzlich einen Leitfaden zur effektiven Kommunikation über die Vorteile von Schweizer Hülsenfrüchten. Mittels Interviews mit Konsument:innen und Gesprächen mit Marketing-Fachpersonen aus dem Detailhandel, der Verarbeitung und Labels sowie Stakeholder-Analysen erarbeite der Verein Kernbotschaften, sowie unterstützende Argumente bei der Kommunikation über Hülsenfrüchte.
Kernbotschaft: haltbare Schweizer Proteine
Der Leitfaden unterstreicht, dass die Haltbarkeit, ganzjährige Verfügbarkeit und die gute Kombinierbarkeit sehr wichtige Argumente sind für die Bewerbung von Hülsenfrüchten. Eine Dose Kidneybohnen ist - im Gegensatz zum Filet - lange haltbar und kann in verschiedensten Gerichten eingesetzt werden. Der hohe Proteingehalt von Hülsenfrüchten ist ebenfalls zentral - da Proteine als gesund gelten und damit ein lang anhaltender Trend hin zu Proteinen bedient wird. Die Schweizer Herkunft vermittelt Vertrauen und Nachhaltigkeit, ohne dass dies explizit erwähnt wird.
Zurückhaltung mit Wort \"Hülsenfrüchte\"
Vielen Konsument:innen scheint das Wort \"Hülsenfrüchte\" kein Begriff. Darum sollten in der Kommunikation eher die spezifischen Bezeichnungen, beispielsweise \"Bohne\" oder Erbse\", verwendet werden. Auch Hintergrundinformation zu den landwirtschaftlichen Vorteilen beim Hülsenfruchtanbau (z.B. Stickstofffixierung, Wirkung auf Biodiversität) scheinen nicht ausschlaggebend als Verkaufsargument.
Mehr dazu
Der Verein weist ausserdem im Dokument darauf hin, dass Mitglieder das Logo des Vereins Schweizer Hülsenfrüchte zur Bewerbung verwenden dürfen.
Die unterstützenden Dokumente sind hier verlinkt.
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31.08.2026
Lupinen: Käse aus neuen Zuchtstämmen
Drei Neuzüchtungen werden in der Lebensmittelverarbeitung unter die Lupe genommen.
Das Lupinenzuchtprogramm des FiBL hat neue, anthraknoseresistentere Lupinen-Zuchtlinien hervorgebracht. Ob diese sich nicht nur für den Anbau, sondern auch für die Verarbeitung eignen, wird nun von der veganen Molkerei New Roots getestet.
Das Lupinenzuchtprogramm des FiBL hat neue, anthraknoseresistentere Lupinen-Zuchtlinien hervorgebracht. Ob diese sich nicht nur für den Anbau, sondern auch für die Verarbeitung eignen, wird nun von der veganen Molkerei New Roots getestet.
Lupinen wurden von der Stiftung Biovision zum Superfood des Jahres 2026 erkoren. Gesund und proteinreich sind sie - doch wie gut lassen sie sich zu leckeren Produkten verarbeiten? Und welche Sorten eignen sich besonders?
Dieser Frage geht das Projekt LEGU4FOOD nach. Im Rahmen dessen führt New Roots in Oberdiessbach (BE) Testproduktionen durch. In der veganen Molkerei nahe Thun werden fünf vegane Käse aus zwei Lupinen-Standardsorten und drei neuen Zuchtstämmen hergestellt. Die Bio-Lupinen stammen aus der Ernte des Lupinen-Feldversuchs vom FiBL und der gzpk. Mit der Verarbeitung der Lupinen wird ein Meilenstein der Lupinen-Vorstufenzüchtung erreicht. Im Lupinenzuchtprogramm des FiBL werden Sorten gezüchtet, die sich für den Anbau in Schweizer Verhältnissen eignen. Dabei wird unter anderem auf eine hohe Anthraknoseresistenz und einen tiefen Alkaloidgehalt hingezüchtet. Die neuen Lupinen-Zuchtlinien müssen jedoch nicht nur im Anbau glänzen, sondern sollen sich auch eignen für die Zubereitung von Lebensmitteln, bevor eine Entscheidung zur Sortenanmeldung getroffen wird. Werden die Neuzüchtungen den Anforderungen eines Lebensmittelverarbeiters gerecht? Dem gehen New Roots, das FiBL und die Berner Fachhochschule HAFL (mit Analysen) nun nach.
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2026
Lupinen wurden von der Stiftung Biovision zum Superfood des Jahres 2026 erkoren. Gesund und proteinreich sind sie - doch wie gut lassen sie sich zu leckeren Produkten verarbeiten? Und welche Sorten eignen sich besonders?
Dieser Frage geht das Projekt LEGU4FOOD nach. Im Rahmen dessen führt New Roots in Oberdiessbach (BE) Testproduktionen durch. In der veganen Molkerei nahe Thun werden fünf vegane Käse aus zwei Lupinen-Standardsorten und drei neuen Zuchtstämmen hergestellt. Die Bio-Lupinen stammen aus der Ernte des Lupinen-Feldversuchs vom FiBL und der gzpk. Mit der Verarbeitung der Lupinen wird ein Meilenstein der Lupinen-Vorstufenzüchtung erreicht. Im Lupinenzuchtprogramm des FiBL werden Sorten gezüchtet, die sich für den Anbau in Schweizer Verhältnissen eignen. Dabei wird unter anderem auf eine hohe Anthraknoseresistenz und einen tiefen Alkaloidgehalt hingezüchtet. Die neuen Lupinen-Zuchtlinien müssen jedoch nicht nur im Anbau glänzen, sondern sollen sich auch eignen für die Zubereitung von Lebensmitteln, bevor eine Entscheidung zur Sortenanmeldung getroffen wird. Werden die Neuzüchtungen den Anforderungen eines Lebensmittelverarbeiters gerecht? Dem gehen New Roots, das FiBL und die Berner Fachhochschule HAFL (mit Analysen) nun nach.
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Soja: Nebenströme genussvoll inszenieren
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