Wesentlichen Erkenntnisse des ProVeg Berichts waren:
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- Proteinpflanzen werden in den Strategische Plänen der Gemeinsamen Agrarpolitik (CAP strategic plans) viel erwähnt – hauptsächlich jedoch mit der Absicht, die Abhängigkeit von Futterimporten, insbesondere von Soja, zu reduzieren.
- Als zentrales Hindernis der Proteindiversifizierung wurden fehlende Sammelstellen, Verarbeitungs- und Lagerungsinfrastruktur sowie Sortieranlagen identifiziert, vor allem bei Hülsenfrüchten für den menschlichen Verzehr.
- Förderung des Austauschs im Anbau ist wichtig, um den Informationsfluss bezüglich besten Anbaupraktiken sicherzustellen.
- In zukünftigen Plänen soll klarer zwischen «feed and food» unterschieden werden
- In einigen EU-Mitgliedstaaten ist die Förderung des Anbaus pflanzlicher Proteinquellen jedoch in der nationalen Agrarstrategie verankert. So wird zum Beispiel in Österreich die Wertschöpfungskettenentwicklung von Hülsenfrüchten gefördert, und ebenso in den Niederlanden mit dem «Bean Deal» die Lieferkettenentwicklung und Zusammenarbeit unterstützt.
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Genauere Details und spannende Grafiken finden sich im angehängten Bericht.

